Was suchen Sie?

Abgestimmt!

RSS Nachrichten aus dem Kreis

Echo-Artikel-Kalender

Februar 2017
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728  

Lebensgefühl-Messe 2017

Am 30.03.2017 von 18-22 Uhr
Hier geht es zur Kunden-Info, zum Anmeldeformular und zur Beilage Lebensgefühl 2016

Ausbildungsbetriebe stellen sich vor

Erschienen am 29.09.2016

Aktiva-Messe 2016

Für weitere Infos auf das Bild klicken

Bauen & Wohnen

Erschienen am 07.07.2016

Aktuelles ePaper

Neueste Beiträge

Narren sind wieder los

Wernau und Neuhausen sind Fasnetshochburgen – Umzüge am Wochenende

Die Wernauer Narren und der Narrenbund Neuhausen rufen auch dieses Jahr mit der Aktion „Fasnet ist mehr als Vollrausch!“ dazu auf, den Alkoholkonsum zu reduzieren und mit Verstand Fasching zu feiern. Dem Spaß soll das aber keinen Abbruch tun, gerade in den beiden Fasnetshochburgen.

Speziell für minderjährige Fasnetsfans bieten die Wernauer am Donnerstag, 23. Februar, ab 14.30 Uhr, eine U 18-Party in der „Vor-Hölle“ an. Sie ist eingebettet in einen turbulenten „Schmotzigen Doschtig“ mit Rathaussturm und Narrenbaumstellen ab 13 Uhr vor dem Quadrium. Ab 19 Uhr geht die Party für Erwachsene im Zelt und in der Alten Rathausgarage weiter. Bei der Alemannischen Nacht am Freitag ab 19 Uhr müssen sich in Wernau Schultes und Stadträte vor dem Narrengericht verantworten, gleichzeitig wird im Quadrium Party gefeiert. Zum großen Umzug am Samstag, 25. Februar, werden mehr als 2800 Hästräger und viele Tausend Zuschauer aus der Region erwartet. Er beginnt um 14 Uhr und zieht die Kirchheimer Straße entlang bis zur Einmündung Wilhelmstraße. Der Fasnetsball mit den „Grafenbergern“ am Abend ist bereits ausverkauft. Am Rosenmontag öffnet abends noch einmal die Hölle mit ihrer Narrenbar. Der Dienstag schließt dann mit dem Kinderfasching ab 14 Uhr und dem Fasnetsbegräbnis um 20 Uhr die närrische Saison in Wernau ab.

In Neuhausen stürmen ebenfalls am Donnerstag, 23. Februar, die Narren das Rathaus (19.30 Uhr). Danach tanzen auf dem Schlossplatz nicht nur die Hexen, schon zuvor sind die Partys in Scheunen, Vereinsheimen und Kellern eröffnet worden. Im Saalbau wird ab 20.11 Uhr zur Weiberfasnet geladen. Gefeiert wird in Neuhausen am Freitag- und Samstagabend vielerorts, der Männergesangverein lädt an beiden Tagen zur Schau in die Egelsee-Festhalle. Im Saalbau steigen Handball-Party (Freitag) und Bauzler-Ball (Samstag). Die Narrenmesse (10 Uhr) findet vor dem großen Umzug am Sonntag, 26. Februar, statt. Ab 13.33 Uhr machen dann Hästräger, Guggenmusiker und weitere Vertreter von Narrenzünften und örtlichen Vereinen die Straßen unsicher: Zum 54. Neuhausener Umzug haben sich an die 70 Gruppen angemeldet. Weiter geht es mit Rosenmontagsfeiern und dem Kinderumzug am Dienstag, 28. Februar, 13.33. Uhr. An ihn schließt sich die Kinderfasnet an – und die Fasnetsbeerdigung um 19.33 Uhr.

Auch in anderen Gemeinden stürmen Narren die Rathäuser, etwa am Donnerstag in Grötzingen (11.11 Uhr), in Wolfschlugen (17.15 Uhr) und in Wendlingen (18 Uhr). Die Aichtaler Täleshexen laden am Donnerstag, 23. Februar, 20 Uhr, zur „Hexennacht“ in die Festhalle Aich. In der Wolfschlugener Turn- und Festhalle findet am Freitagabend der „Hexabannertanz“ statt. In Oberboihingen lädt die Behindertenförderung Linsenhofen am Sonntag, 26. Februar, 13 Uhr, zu „Fasching für alle“ in die Gemeindehalle.      aia/ch / Foto: bul

Lieber „offline“ diskutieren

Online-Plattform „Parteezy“ ist nicht der Renner – Direkter Austausch bringt oft mehr

Parteezy? Da war doch was . . . Vor gut vier Jahren schlug das „IT-Tool zur Bürgerbeteiligung“ ziemlich hohe Wellen. Im Landkreis Esslingen kauften sich vor allem Gemeinden rund ums Neckarknie die Software ein. Aber auch Großbettlingen wollte seinen Bürgern die Möglichkeit zur Online-Diskussion bieten. Mittlerweile ist es allerdings wieder ziemlich ruhig um Parteezy geworden, einige Kommunen haben die Plattform vorläufig stillgelegt.

„Es dümpelt so dahin“, sagt Uta Berner, Geschäftsführerin der KBB Kommunalberatung, die das Dialog-Tool vertreibt und auf Wunsch auch für die Gemeinden betreut. Die anfängliche Euphorie ist verflogen. Wernau und Reichenbach waren Pilotkommunen, wobei in Wernau mit der Diskussion über mögliche Windkraftanlagen gleich ein ziemlich heißes Thema anstand. Die Stadt bewertete die Resonanz damals sehr positiv; allerdings zeigten sich gerade bei diesem politischen Thema gleich einige Haken. So erwies sich als Hemmschwelle, dass man bei Parteezy keinen Decknamen, sondern nur den echten Namen verwenden darf, der dann bei der Online-Diskussion auch sichtbar wird. „Das schreckt manche Menschen ab“, sagt Bärbel Schottmüller von der Wern­auer Stadtverwaltung.

Andererseits hat diese Transparenz bestimmt zum anständigen Umgangston in den Online-Debatten beigetragen. „Die Diskussionskultur war sehr gut“, sagt Berner, deren Firma viele der Umfragen für die Gemeinden moderierte. Nur selten habe sich jemand in der Wortwahl vergriffen, nur ein einziges Mal habe sie einen Beitrag deswegen gelöscht. Das bestätigt Großbettlingens Bürgermeister Martin Fritz: „Zu keiner Zeit war ein Hinweis auf die Netiquette erforderlich.“ Seine Kommune nutzt die Plattform weiterhin für ein bis zwei Umfragen im Jahr.

Tatsächlich scheinen sich Umfragen und Ideensammlungen besonders gut für diese Form der Bürgerbeteiligung zu eignen. So waren die Bürgerinnen und Bürger von Deizisau gefragt, Gestaltungsideen für den Marktplatz und für den neuen Kreisverkehr oder Namensvorschläge für das Quartiershaus einzubringen. Lediglich bei der Frage, in welcher Form der Volkstrauertag künftig begangen werden soll, sei das Echo schwach gewesen, sagt Bürgermeister Thomas Matrohs. Ansonsten stuft er die Beteiligung mit in der Regel zwischen 50 und 100 Beiträgen als „wirklich gut“ ein.

Allerdings werden die Umfragen in Deizisau auch immer parallel übers Mitteilungsblatt ausgeschrieben, wo sie offenbar ebenso wahrgenommen werden. Gerade beim Thema Kreisverkehr seien „deutlich mehr Vorschläge in Papierform eingegangen“, die Bürger hätten „gezeichnet, gebastelt, gemalt – das ließe sich so online gar nicht machen“, so Matrohs.

Auch die anderen Kommunen haben über ihre Webseiten und Gemeindeblätter auf aktuelle Online-Diskussionen hingewiesen, Großbettlingen zudem über Facebook. Letzteres sehe man allerdings keinesfalls als Alternative zu Parteezy, betont Bürgermeister Fritz: Facebook als „Spaßplattform“ diene der Gemeinde lediglich als Informationsmedium, Diskussionen wolle man einen anderen Rahmen geben.

In Plochingen wurde Parteezy zur Vorbereitung auf die Zukunftswerkstatt verwendet und der Landkreis sammelte im Rahmen eines einmaligen Projekts Bürgertipps für Radrouten, Wandertouren und Lieblingsplätze – die eingegangenen Vorschläge kann man noch im Internet abrufen. So viele wie erhofft waren es nicht. Für Reichenbach sagt Bürgermeister Bernhard Richter, die Beteiligung sei „sehr überschaubar“ gewesen. Die Plattform habe nicht „den Zuspruch erhalten, den wir uns erhofft haben“, man lasse sie jetzt ruhen.

Bärbel Schottmüller spricht auch die Qualität der Ergebnisse an, die manchmal davon gemindert wurde, dass die Teilnehmer nicht gut oder sogar falsch informiert waren. Zwar formulierte die Stadt immer eine kurze, sachliche Einführung, aber es sei schwierig, komplexe Themen so kurz „abzuvespern“. Im direkten Gespräch könne man die Dinge differenzierter darstellen und Missverständnisse gleich ausräumen. Beim direkten Austausch entwickle sich zudem oft eine produktive Dynamik, sprich: Es kommen ganz neue Gedankengänge zustande. Das habe sich bei den vier Bürger-Info-Veranstaltungen in Wernau im vergangenen Jahr gezeigt. Zu Stadtentwicklung, Flüchtlingsunterbringung, Sportstätten und städtischen Finanzen hatte die Verwaltung eingeladen. „Wir hatten mit diesen Projektgruppen und dem direkten Austausch super Ergebnisse“, so Schottmüller. Dafür nehme man sich gerne die Zeit. Leute, die zu diesen Terminen kämen, wollten nicht nur Dampf ablassen, sondern „etwas bewegen und konstruktive Lösungen suchen“.

Wo das „kommunale Netzwerk“ derzeit ruht, müssen die Gemeinden auch keine Gebühren bezahlen, versichert Uta Berner. Parteezy könne aber auch dort bei Bedarf wieder aktiviert werden. Mit einer Jahreslizenz könne eine Kommune beliebig viele Umfragen machen. Großbettlingen zum Beispiel stellt ein bis zwei Umfragen pro Jahr online, wofür Kosten von knapp 1200 Euro anfallen. Sie berechnen sich anhand der Einwohnerzahl, erklärt der Bürgermeister. In Deizisau beginnt just in diesen Tagen eine neue Umfrage via Parteezy. „Wir möchten die Bürgerschaft einbinden beim Thema Gemeindejubiläum 2018“, so Thomas Matrohs.                 aia

Abgestimmt

Deutschland bewirbt sich um die Fußball-EM 2024, die Chancen stehen gut.
Zahlreiche Städte wollen Austragungsort werden – auch Stuttgart.
Was meinen Sie, soll die Mercedes-Benz-Arena EM-Stadion werden?

Foto: dpa

EM-Spiele nach Stuttgart?

Ergebnis

Loading ... Loading ...

Alle Jahre wieder

Die Influenza hat den Landkreis erreicht – Impfung lohnt sich noch – Nicht alle Fälle werden gemeldet – Häufiges Händewaschen schützt

Die Influenza grassiert: Nach wie vor ist der Süden Deutschlands stark betroffen. Auch im Landkreis Esslingen wächst die Zahl der Fälle.   Da die Experten noch nicht so bald von einem Ende der Grippesaison ausgehen, ist auch eine Impfung derzeit noch sinnvoll.

Im Kreis Esslingen sind von Juli  2016 bis zum 8. Februar 399 Fälle gemeldet worden. 72 Personen liegen oder lagen deshalb im Krankenhaus.  Zwei Todesfälle sind bekannt. Tatsächlich liegen die Erkrankungszahlen aber viel höher. „Wir bekommen ja nur die Fälle gemeldet, die durch einen Labornachweis sicher festgestellt worden sind“, sagt Angela Corea, die Ärztin beim Gesundheitsamt in Esslingen ist.

Die Medizinerin geht davon aus, dass sich die Krankheitszahlen noch mehren. Schließlich steige die Welle weiter an. In der diesjährigen Grippesaison überwiegen Erkrankungen mit dem Subtyp A(H3N2), der bekannt dafür ist, insbesondere bei Personen mit Grunderkrankungen und älteren Menschen zu schweren Krankheitsverläufen zu führen.

Gefährdet sind, wie Corea berichtet, neben den Älteren insbesondere Personen jeden Alters mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, unter anderem chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten oder auch chronische Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose  sowie Menschen mit HIV-Infektion und Schwangere. Angela Corea sieht es als sinnvoll an, sich auch jetzt noch impfen zu lassen: „Sowohl das Robert-Koch-Institut als auch das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg empfehlen auch zum jetzigen Zeitpunkt noch die Grippeimpfung, insbesondere für die oben genannten Risikogruppen.“ Man müsse aber wissen, dass es etwa zwei Wochen dauere, bis der Schutz aufgebaut  ist. Auch wer geimpft ist, kann sich infizieren. Der Verlauf der Influenza  ist dann jedoch deutlich milder.

Corea wollte nicht ausschließen,  dass sich im weiteren Verlauf die Zahl der Erkrankungen an die Zahl der Krankheitsfälle vor zwei Jahren annähert. Die Grippewelle in der Saison 14/15 war eine der schweren im Land. In Deutschland starben damals etwa 20 000 Personen an der Influenza.

Im Esslinger Krankenhaus liegen einige ältere Patienten auf der Isolierstation, die sich mit der Influenza angesteckt haben. Auch Mitarbeiter sind krank und fehlen. Von einem rasanten Anstieg der Krankheitsfälle oder einer dünnen Personaldecke könne man aber nicht sprechen, sagt Klinikum-Sprecherin Anja Dietze. „Es ist eher der jahreszeitübliche Zustand im Klinikum“, erklärt sie und weiß: „Das kann sich noch ändern.“

Wer sich vor Ansteckung schützen will, sollte häufig die Hände waschen und sie dabei mindestens 20 Sekunden lang einseifen.           bob / Foto: dpa

 

Info: Fragen zur Influenza beantwortet die DAK am 15. Februar zwischen 8 und 20 Uhr über eine Hotline, t 08 00 1 11 18 41. Mehr gibt es auch auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts (RKI): www.rki.de.

 

 

Immer wieder ein wenig anders

Das Grippevirus ist ein alter Bekannter der Menschen. Auch wenn das Vorkommen von Viren erst im 20. Jahrhundert entdeckt und verstanden wurde, beschreiben Schriftstücke aus dem Mittelalter  Krankheitssymptome, die die Grippe bezeichnen. Der Name Influenza, also Einfluss,  stammt auch aus dem Mittelalter: Man glaubte nämlich, dass Krankheiten unter dem Einfluss bestimmter Sterne- und Planetenkonstellationen entstehen. Male mattone, die wütende Krankheit, hieß es in Italien um 1580, Lungensucht, Hirnwehe, Hauptkrankheit oder hirntobendes Fieber in Deutschland. Woher das hierzulande geläufige Wort Grippe kommt, bleibt ungeklärt. Sprachwissenschaftler vermuten eine Quelle im Russischen, wo das Wort chripe für heiser steht, oder auch im Französischen, wo das Verb gripper ergreifen und packen bedeutet.
Unterwegs ist das Virus als A-, B- oder C-Typus. Seine spezifischen Eigenschaften erhält es durch seine Untertypen, die mit H und N bezeichnet werden. Diese antigenen Oberflächenmoleküle Hämagglutinin HA und Neuraminida­se NA können sich ständig verändern. Das ist gut für das Virus und schlecht für den Menschen als Wirt: Von seinem Immunsystem werden sie nicht oder nur schlecht erkannt. Heute wissen wir, dass die sogenannte Spanische Grippe um 1918 herum vom Typus A/H1N1 ausgelöst wurde, das Ende der 70er-Jahre wieder in Russland grassierte. Das variable Virus macht auch die Produktion eines Impfstoffs schwierig. Dennoch gelingt es Pharmakologen immer wieder, ein Mittel herzustellen. Etwa ein halbes Jahr vor der Grippesaison auf der Nordhalbkugel sind die Viren auf der südlichen Hemisphäre aktiv. Nach diesem Subtypus arbeiten die Biochemiker ein Serum aus. Viren in abgeschwächter Form „erklären“ dem Körper, was da kommt, worauf er Antikörper bilden kann. Eine Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden, da sich das Virus ständig wandelt. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass etwa 41 Prozent der Deutschen gegen Influenza geimpft sind.       bob

Abgestimmt

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier fordert die Deutschen auf,
unsicheren Zeiten mit Vertrauen und Mut zu begegnen.
Was denken Sie? Sollten wir mutiger sein? Stimmen Sie ab.

Foto: dpa

Mehr Mut?

Ergebnis

Loading ... Loading ...

Mediziner verstehen den Krebs besser

Weltkrebstag: Interview mit Michael Geißler, dem Chef-Onkologen und ärztlichen Leiter des Klinikums Esslingen

Am 4. Februar war der Internationale Krebstag. Das Wochenblatt ECHO hat sich mit Michael Geißler, Onkologe und ärztlicher Direktor des Klinikums Esslingen, unterhalten.

 

Professor Geißler, welches war für Sie die erfreulichste Nachricht zum Thema Krebs in den vergangenen Jahren?

Geißler: Das waren drei Punkte: Forschung und medizinische Betreuung haben zu einer über fast alle Krebserkrankungen hinweg nachweisbaren Steigerung der Überlebensraten geführt. Die Lebensqualität der Patienten steht außerdem immer mehr im Fokus der Onkologen und mit dem Durchbruch der Immuntherapie hat sich ein enorm wirksames und spannendes Behandlungskonzept aufgetan.

 

Aber 14 Millionen Menschen erkranken jährlich neu an Krebs und laut WHO verdoppelt sich die Zahl bis 2030.

Geißler: Der Anstieg hängt einerseits an der weltweiten Bevölkerungsexplosion und zumindest in den westlichen Industriegesellschaften an der immer älter werdenden Gesellschaft. Krebs ist meist eine Erkrankung des Alters. Eine immer ungesündere Lebensweise in den westlichen Industrienationen mit Übergewicht, Rauchen, falscher Ernährung und immer weniger Bewegung erhöht das Krebsrisiko zusätzlich.

 

„Versteht“ die Medizin Krebs heute besser?

Geißler: In der Tat haben wir über das weltweite humane Tumorgenomprojekt inzwischen praktisch jede Krebserkrankung molekular entschlüsselt, das heißt, wir kennen die einzelnen Erbbausteine und lernen, inwieweit Veränderungen der Erbsubstanz bei bestimmten Tumoren die Krebsentstehung beeinflussen und wie wir sie für die Entwicklung neuer Medikamente nutzen können.

 

Wo gibt es die größten Fortschritte, was ist gleich schlecht geblieben?

Geißler: Große Fortschritte bei der Erforschung und dem Verständnis der Tumorbiologie sowie der Entwicklung von neuen Krebsmedikamenten gibt es bei Leukämien und Lymphomen, bei den soliden Tumoren zeigen sich deutliche Fortschritte beim Brustkrebs, Lungenkrebs, dem schwarzen Hautkrebs (Melanom), Nierenzellkarzinomen und gastrointestinalen Tumoren, vor allem beim Darmkrebs. Weiterhin schwierig in der Behandlung sind Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und bösartige Lebertumore.

 

Welche neuen Therapieansätze gibt es? Verliert die Chemotherapie an Bedeutung?

Geißler: Neben der Weiterentwicklung von klassischer Chemotherapie, die bei einigen wenigen Tumorerkrankungen an Bedeutung verliert, wie beim Lungenkrebs, bei Sarkomen und Nierenkarzinomen, setzen wir Onkologen zunehmend sogenannte zielgerichtete Therapien und Immuntherapien ein. Diese Therapeutika besetzen ein bestimmtes Schlüsselloch auf dem Tumor, das für das Tumorwachstum von zen­traler Bedeutung ist. Das führt zum Absterben der Tumorzelle. Diese Therapeutika werden als Antikörper oder sogenannte Small Molecules dem Patienten über die Vene oder als Tablette verabreicht. Zu nennen sind auch die sogenannten Angiogenesehemmer, die die Blutversorgung von Tumorzellen hemmen, oder neue Medikamente, die das umgebende Bindegewebe so modifizieren, dass das Metastasierungsrisiko sinkt und klassische Chemotherapeutika besser an den Tumor gelangen können. Bei der Immuntherapie können wir therapeutisch Fluchtmechanismen von Krebszellen ausschalten, sodass das Immunsystem die Tumorzellen im Körper finden und vernichten kann. Hier sind die genannten  Checkpointhemmer  von großer Bedeutung.

 

Gibt es insgesamt weniger Nebenwirkungen und kann man sie besser behandeln ?

Geißler: Das Nebenwirkungsspek­trum der neuen Therapeutika hat sich verschoben, insbesondere bei den neuen Immuntherapeutika treten ganz andere Autoimmunnebenwirkungen auf, die wir aber behandeln können. Dies erfordert ein Umdenken. Auch bei den zielgerichteten Therapien gibt es häufig andere Nebenwirkungen als bei klassischen Chemotherapeutika wie Hautreizungen wie bei einer Akne im Jugendalter.

 

Welchen Stellenwert hat die Vorsorge?

Geißler: Einen hohen: Es gibt Tumorerkrankungen wie Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs, bei denen der  Krebs dadurch in einem noch gut heilbaren Frühstadium gefunden wird. Andererseits gibt es Krebserkrankungen, bei denen es keine sinnvolle Früherkrankungsmaßnahmen gibt und eine Krebserkrankung dann erst auffällt, wenn sie sich in einem fortgeschrittenen Stadium befindet.

 

Was sollte der Einzelne tun?

Geißler: Giftstoffe wie Rauchen und Alkohol vermeiden und den regelmäßigen Verzehr von gebratenem roten Fleisch verringern. Dagegen scheint der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse für einige Krebserkrankungen einen positiven Effekt zu haben. Ein weiteres Thema ist Übergewicht. Da das Übergewicht bei uns schon im Kindes- und Jugendalter beginnt, appelliere ich, dass die Schulen mehr aufklären und mehr Sportunterricht anbieten.

 

Gibt es aus Ihrer Sicht sinnvolle alternative Behandlungsmethoden?

Geißler: Als Schulmediziner bin ich auf die neuen Therapieverfahren fokussiert. Ich habe aber durchaus positive Erfahrungen bei einigen Krebserkrankungen mit der zusätzlichen Misteltherapie gemacht, wenn sie mit dem Onkologen abgesprochen ist. Ich warne eindringlich vor Scharlatanen, denen es ums Geld verdienen geht. Zum Beispiel die teuren und nutzlosen Krebsdiäten, die sogar die Lebensqualität der Patienten verschlechtern. Wir haben bei uns im Onkologischen Schwerpunkt in Esslingen eine Kooperation mit der Filderklinik, wo ja ein Schwerpunkt bei ganzheitlichen Behandlungsmethoden zusätzlich zur Schulmedizin liegt.

 

Lesen wir eines Tages die Schlagzeile „Krebs endgültig besiegt“?

Geißler: Auch wenn ich diese Frage gerne mit Ja beantworten würde, werden wir dies meiner Ansicht nach aber nicht erreichen können. Krebszellen sind ähnlich komplex anpassungsfähig wie das HI-Virus. Auch da haben wir trotz Milliardengeldern in der Forschung es nicht geschafft, einen zuverlässigen Impfstoff zu entwickeln. Wir werden sicher immer stärkere Erfolge verzeichnen, einzelne Krebserkrankungen zu behandeln. Alle Krebserkrankungen heilen zu können wird aber auch in den nächsten 50 Jahren ein illusorisches Ziel bleiben.   bob / Foto: bul

Auf dem Abstellplatz

Stellplätze für Wohnmobile: Landkreis ist gut gerüstet für Camper

Touristen entdecken den Landkreis Esslingen. Mit zunehmender Tendenz. Oben auf der Liste der Reiseziele steht die Schwäbische Alb, gefolgt von Städten und anderen Regionen im Kreis. Auch für Camper ist der Landkreis interessant: Rund 70 Plätze stehen zur Verfügung. Und es wird noch nachgerüstet.

So zum Beispiel in Neuffen. Die acht Plätzewerden um weitere acht ergänzt. „Zum April werden die neuen Plätze fertig sein“, verspricht Neuffens Bürgermeister Matthias Bäcker. Die Stadt am Albtrauf, die sich das 5000 Euro kosten lässt, ist laut Bäcker bei Campern bekannt. „Die Touristen kommen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern“, berichtet er. Deren Ziele seien die Alb, das Bad in Beuren oder das Outlet in Metzingen. Im Schnitt blieben die Camper drei bis vier Tage. „Sogar über Silvester waren neun Wohnmobile da“, so Bäcker. Die ganzjährig geöffneten Plätze unweit des Schützenhauses sind von Streuobstwiesen umgeben. Sie werden der Kategorie 1 zugeordnet, das heißt, dort ist Wasser und Strom vorhanden. Die Kneipp-Anlage liegt in unmittelbarer Nähe. Campen ist in Neuffen Chefsache: Die Stadt hat einen Flyer zu diesem Thema herausgegeben. Etliche Städte und Gemeinden am Albtrauf haben Plätze für Wohnmobile eingerichtet. Mit demnächst 16 Plätzen hat Neuffen das umfangreichste Angebot und mit 21 Tagen die längste  erlaubte Verweildauer.

Zwölf Wohnmobilplätze bietet Nürtingen an. Petra Schamber betreut die Plätze, die sie 2006 ins Leben gerufen hat – ehrenamtlich, in Zusammenarbeit mit der Stadt. Besucher kämen aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Die Lage sei ideal: „Von Nürtingen aus kann man sternförmig viele attraktive Orte erreichen.“ Der Platz, abgetrennt vom Festplatz Oberensingen, war laut Schamber der Erste dieser Güte in der Umgebung. Seit 2010 findet auf dem angeschlossenen Festplatz auch ein jährliches Wohnmobiltreffen statt.

„Für Esslingen sind Wohnmobiltouristen eher kein Thema“, sagt hingegen Charlotte Fink von der Esslinger Stadtmarketing und Tourismus GmbH. An der Burg stehen zwar zwei Plätze bereit, Wasser und Strom gibt es dort allerdings nicht. Laut Fink gibt es in Esslingen keine Überlegungen, dieses Angebot zu optimieren und auszubauen. „Erfahrungsgemäß bevorzugen Camper Plätze in der Natur und besuchen von dort aus die Städte in der Umgebung.“

Eine Ausnahme im Kreis stellen die 42 ausgewiesenen Camperplätze an der Stuttgarter Messe dar. Auf Kreisgemarkung gelegen bieten sie in erster Linie Besuchern der Landeshauptstadt einen Stellplatz. Vor allem Messebesucher wie die der CMT nutzen die Übernachtungsmöglichkeit – die Kosten pro Nacht betragen 15 Euro, während Messen 25 Euro.

 

Info: Ein Flyer informiert über zehn ganzjährig geöffnete Wohnmobilstellplätze im Kreis mit Angaben zur Erreichbarkeit, der Anzahl der Plätze, Ausstattung, Preise und Verweildauer. Internet: www.landkreis-esslingen.de und dort Tourismus, dann Unterkunft anklicken.              bob / Foto: Stadtverwaltung Neuffen

Abgestimmt

Metropolen, Nationalparks, Sonnenstrände – die USA
sind ein begehrtes Reiseland. Nun gibt es Präsident Trump.
Kann seine Politik Ihnen die Reiselust auf die USA vermiesen?

Foto: dpa

Keine Lust auf USA?

Ergebnis

Loading ... Loading ...

Auf der Schattenseite

Kreis Esslingen hat landesweiten Spitzenplatz bei Wohnungslosigkeit

Im Landkreis Esslingen gibt es nach den jüngsten Zahlen rund 1440 Menschen, die keine eigene Wohnung haben. Damit ist der Kreis Esslingen der Landkreis mit der landesweit höchsten Zahl an Wohnungslosen. Als Hauptgründe gelten die hohen Mieten und fehlender Wohnraum. Die soziale Betreuung für Wohnungslose im Kreis gilt zwar als gut, das Kernproblem bleibt aber bestehen. Die Kreisverwaltung geht davon aus, dass in den kommenden zehn Jahren etwa 6000 bezahlbare Wohnungen fehlen werden.

Die jüngste Studie zur Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg lenkt den Blick auf die Schattenseiten des prosperierenden Landkreises Esslingen und beschreibt eine große Herausforderung. Rund 1100 der 1440 Wohnungslosen sind Menschen, die aus sozialen oder gesundheitlichen Gründen ihre Wohnung verloren haben und in ihren Heimatkommunen im Rahmen der allgemeinen Daseinsvorsorge in Unterkünften untergebracht sind. Etwa 300 Wohnungslose sind kreisweit in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe untergekommen.

Regine Glück, Abteilungsleiterin der Dienste für Menschen in Armut und Wohnungsnot bei der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart, erzählt, dass etwa die Hälfte der Untergebrachten noch weitere Hilfen benötigen. „Armut und Ausgrenzung machen krank, das ist lange bekannt. Dazu beobachten wir, dass sich die Probleme der Menschen in ihrer Komplexität vervielfältigt haben“, erklärt Glück. Die Hilfsangebote in den Beratungsstellen und Tagesstätten in Esslingen, Nürtingen und Plochingen würden jedoch längst nicht mehr alle Bedürftigen erreichen. „Viele muss man aufsuchen“, sagt Glück.

Das Hilfesystem im Kreis ist laut Regine Glück zwar vielfältig, könne das Grundproblem jedoch nicht lösen. „In allererster Linie fehlt Wohnraum“, sagt sie. Nur wenn ausreichend viele bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stünden, könne überdies vermieden werden, dass verschiedene Gruppen von Wohnungssuchenden und Bedürftigen gegeneinander ausgespielt werden können. „Unsere wichtigste Forderung an die Politik ist: Wohnraum und Beschäftigungsmöglichkeiten, damit sich noch leistungsfähige Menschen aus ihrer prekären Situation lösen können.“            pst / Archivfoto: dpa

 

Info: Die neue 52-seitige Broschüre „Orte zum leben“ informiert zum Thema und ist kostenlos bei der Fachberatungsstelle Esslingen, t 07 11/39 69 10 14, erhältlich.

Überwiegend optimistisch

Neujahrsempfang der IHK-Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen – Festvortrag zum Thema Religion – Wechsel in der Geschäftsführung

Trotz aktueller „potenzieller Risiken“ wie dem Brexit oder dem Richtungswechsel in der amerikanischen Handelspolitik zeigt sich Heinrich Baumann,  der Präsident der Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen der Industrie- und Handelskammer (IHK), im Hinblick auf die lokale Wirtschaft überwiegend optimistisch. Das sei auch bei einem Großteil der Unternehmen im Landkreis Esslingen nicht anders, verwies er beim IHK-Neujahrsempfang im Esslinger Neckar Forum auf eine erste Tendenz der noch im Detail auszuwertenden IHK-Umfrage. Dennoch: Natürlich hätten „die beiden politischen Erdbeben“, die Großbritannien und die USA im vergangenen Jahr erschütterten, für eine gewisse Ratlosigkeit gesorgt, seien doch gerade die USA für die baden-württembergische Wirtschaft das Exportland Nummer eins. Für Verunsicherung sorgen laut Baumann zudem die Terroranschläge in Europa, die Entwicklung in der Türkei und die vielen Krisen der Europäischen Union: „Bislang als unumstößlich geltende Wahrheiten scheinen mit einem Mal über Bord gekippt und nicht mehr zu gelten. Als sicher geltende Prognosen werden von der Realität eines Besseren belehrt.“

Der Optimismus hiesiger Unternehmer lasse sich vor diesem Hintergrund wohl dadurch erklären, dass sie auch in Zeiten der Veränderung ihre Chancen suchen. „Wir sollten daher nicht den Teufel an die Wand malen und uns verrückt machen lassen. Konzentrieren wir uns auf die Stärken, die unsere Wirtschaft hat“, so der klare Appell. Schließlich sei das wirtschaftliche Umfeld bereits seit der Finanzkrise 2008 schwieriger geworden. Baumann mahnte eine verlässliche Wirtschaftspolitik und gute Standortbedingungen an: Themen seien dabei etwa der flächendeckende Breitbandausbau, die Verkehrsin­frastruktur und der Fachkräftebedarf. Eine enorme Herausforderung sei auch die Integration der Flüchtlinge, die bleiben dürfen.

„Wirtschaft lebt auch von Voraussetzungen, die sie selbst nicht schaffen kann. Dazu gehören Recht und Moral, vielleicht auch Religion“, spannte Baumann den Bogen zum Festvortrag des Tübinger Theologieprofessors Karl-Josef Kuschel mit dem Titel „Volle Moscheen – leere Kirchen? Zur Zukunft des Christentums in Deutschland“. Aktuell löse die hierzulande starke Präsenz des Islam mit seinen radikalisierten Minderheiten einerseits Ängste und Abwehr aus, andererseits aber auch eine nie dagewesene Bereitschaft zur Integration, zum Dialog und zur Zusammenarbeit. Gleichzeitig erkennt Kuschel Gleichgültigkeit und Desinteresse gegenüber dem Christentum in Deutschland. Statistiken sprächen von rund 3,5 Millionen Muslimen in Deutschland, die Flüchtlinge seit 2015 nicht eingerechnet. Die Zahl der Moscheen werde aktuell auf 2750 geschätzt, christliche Gotteshäuser gebe es etwa 45 000 in Deutschland.

Große Teile der mit uns lebenden Muslime seien angesichts der kriegerischen Selbstzerfleischung der islamischen Welt genauso beunruhigt, betonte Kuschel. Spätestens seit den Terroranschlägen in Europa 2015 und 2016 müsse genauer hingeschaut werden, müsse nach den Ursachen gefragt werden. Was die Wirtschaft angehe, so habe man „bis in die Führungsetagen weltweit operierender Firmen begriffen, dass in einer ökonomisch global vernetzten Welt Geschäfte mit Vertrauensbildung zwischen den Partnern zu tun haben, und dass diese Vertrauensbildung auch abhängt von der Sensibilität für Geschichte, Kultur und Religion des jeweils Anderen“. Die ökonomische und politische Abhängigkeit von Ländern mit islamischer Prägung sei gerade in den Bereichen der Sicherheits-, Energie- und Wirtschaftspolitik bedeutend. Ein freier Welthandel, gepaart mit kulturellem Protektionismus und weltreligiöser Ignoranz, funktioniert laut Kuschel nicht. Vielmehr gelte es, sich auf die Grundwerte zu besinnen, die zehn Gebote des Christentums seien dabei die Kernbotschaft.

Die goldene Regel Jesu vertiefe diese Werte: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das sollt auch ihr ihnen tun.“ Respekt, Verständnis und Solidarität bildeten einen unlösbaren Zusammenhang zwischen dem eigenen Wohlergehen und dem anderer. „Und der Andere ist immer auch der Andersglaubende, Andersdenkende und Anderslebende“, machte Kuschel klar.

 

„Für mich ist dieser Abschied ein großer Schritt. Obwohl ich ihn mir gewünscht habe, fällt er mir schwer. Ich bin sehr gerne hier gewesen.“ Nach acht Jahren hat Hilde Cost den Posten der leitenden Geschäftsführerin der IHK-Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen abgegeben, Nachfolger ist Christoph Nold. In den vergangenen Jahren habe sie den Landkreis Esslingen als sehr wirtschaftsstark kennengelernt: „Ich habe die Menschen hinter den Zahlen kennengelernt und bin schwer beeindruckt. In dieser Landschaft zwischen Neckar, Filder und Albtrauf gibt es ein unglaubliches Potenzial an innovativen Unternehmen.“ Sie sehe zwar die Herausforderungen, vor denen diese stünden, „aber ich bin überzeugt, dass sie sie meistern können“.

IHK-Präsident Heinrich Baumann lobte die scheidende Geschäftsführerin: Nach insgesamt 30 Jahren bei der IHK kenne sie das Kammergeschäft in- und auswendig. Sie habe nie aufgehört, ihren Horizont zu erweitern und habe so zu jedem neuen Thema eine fundierte Meinung. Cost sei „uneitel, unbedingt verlässlich, zielorientiert, stilsicher, empfindsam, ausgleichend, humorvoll und immer freundlich“. Ihrem Nachfolger Christoph Nold hinterlasse sie eine bestens organisierte Bezirkskammer und ein motiviertes, schlagkräftiges Team.

Der neue Geschäftsführer dankte seiner Vorgängerin für die gute Einarbeitung der vergangenen Wochen: „Sie haben ein hervorragend bestelltes Feld und große Fußstapfen hinterlassen. Das ist Herausforderung und Anspruch zugleich“, sagte  Nold. Schritt für Schritt wolle er nun den Landkreis, seine Unternehmen und Unternehmer kennenlernen.        eis / Foto: bul